Bei der Zeltrecherche stößt man ziemlich schnell auf verschiedene Arten von Zelten und fragt sicht: Welcher Zelttyp der richtige für mich? Was sind derren Vor- und Nachteile? In diesem Ratgeber zeige ich dir die üblichen Konstruktionstypen bei Ultraleichtzelten.

Kuppelzelt – das Beliebte

Kuppelzelte sind einer der beliebtesten Zelttypen. Das liegt daran, dass sie sich leicht mit zwei gekreuzten Stangen aufstellen lassen. Dabei spannt sich das Zelt von selbst, wodurch Heringe oft nicht  notwendig sind. Außerdem muss das Zelt nicht zwingend abgespannt werden, bei aufkommenden Unwetter empfiehlt es sich jedoch. Kuppelzelte sind von allen Richtungen gleich windgeschützt und dadurch äußerst stabil. Ein Nachteil z.B. gegenüber dem Tunnelzelt ist, dass es etwas weniger Platz und Stauraum bietet.

Zum Vergleich von Kuppelzelten

Tunnelzelt – das Platzwunder

Bei einem Tunnelzelt spannen mindestens zwei Gestängebögen das Außenzelt auf und geben dadurch die typische Tunnelform. Es hat ein sehr gutes Verhältnis von Grundfläche zu Raumvolumen und bietet dadurch viel Stauraum. Ein Nachteil am Tunnelzelt ist, dass es im Boden verankert und abgespannt sein muss. Bei schlechten (z.B. steinigen) Untergrund kann das zum Problem werden. Außerdem kann es bei Stürmen instabil werden, wenn der Wind auf die breite Seite trifft.

Zum Vergleich von Tunnelzelten

Tarpzelt – für Minimalisten

Das Tarpzelt ist ein besonders reduziertes und leichtes Zelt. Es ist eine Mischform aus Tarp (also einer Art Überdachung) und Zelt. Jedoch schützt es mehr als ein reines Tarp, da es in der Regel bis zum Boden geht und mit einem Moskitonetz ausgestattet ist. Selten sind im Lieferumfang Zeltstangen dabei, stattdessen verwendet man zum Spannen Trekkingstöcke, Bäume oder Äste. Bei schlechtem Wetter hält das Tarpzelt jedoch nicht so gut dem Wetter stand wie ein richtiges Zelt.

Zum Vergleich von Tarpzelten

Baumzelt – zum Abhängen

Das Baumzelt ist eine Mischung aus Hängematte und Zelt. Es wird zwischen zwei Bäumen oder sonstigen Verankerungsmöglichkeiten gespannt und berührt nicht den Boden. Dadurch ist es in der praxis zum Teil sehr unflexibel, da man eine passende Aufhängemöglichkeit finden muss. Es bietet Schutz vor Regen und Mücken, ist aber für stärkeres Unwetter nicht geeignet.

 

Neben oben genannten Zelten gibt es unter anderem noch geodätische Zelte, Familienzelte und Tipizelte. Diese spielen im Ultraleicht-Bereich allerdings keine Rolle.

Alle Zelttypen haben ihre Vor- und Nachteile. Für welches man sich entscheidet, hängt vom Einsatzgebiet, dem Platzbedarf und persönlicher Vorliebe zusammen.

Tipp: in der Produktsuche kannst du Zelte speziell nach dem Zelttyp filtern